Eine AirDrop-Alternative, die von iPhone zu Windows und von Android zu Mac funktioniert

Keine App, kein Konto — Code scannen oder sechs Ziffern tippen, fertig

AirDrop ist eine Funktion von iOS und macOS und arbeitet nur zwischen Apple-Geräten; unter Windows und Android gibt es die Option gar nicht, und keine Fremdsoftware zaubert sie herbei. Um dasselbe über Marken und Systeme hinweg zu tun, führt der gangbare Weg über den Browser: einen direkten Kanal zwischen zwei beliebigen Geräten aufbauen, die eine Webseite laden können, und die Dateien darüber schicken.

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Ein verbreitetes Missverständnis: Irgendein Programm könne «AirDrop auf Windows bringen». Kann es nicht. AirDrop setzt auf Apples eigenem Bluetooth- und Peer-to-Peer-WLAN-Stack auf, der nicht offensteht. Werkzeuge, die anderes behaupten, fahren ein eigenes Übertragungsverfahren und leihen sich nur den Namen.

Die eigentliche Frage lautet also nicht «wie installiere ich AirDrop unter Windows», sondern «wie bringe ich Dateien unverändert zwischen zwei verschiedenen Systemen hin und her». Die direkte Übertragung im Browser beantwortet die zweite: Ein mit dem iPhone geschossenes Foto kommt unter Windows als Original an, nicht plattgedrückt wie bei Messengern, und ein ganzer Ordner geht mitsamt seiner Struktur hinüber.

Punkt für Punkt

Punkt für Punkt
KriteriumAirDropTutuDrive Send
Etwas zu installierenNichts zu installieren — aber Teil von iOS / macOSNichts zu installieren — läuft im Browser
Welchen Weg die Daten nehmenDirekt zwischen den beiden Geräten, nicht über Apples ServerDirekt von Gerät zu Gerät. Klappt das nicht, schalten wir auf einen Relay um und schreiben das auch hin — wir tun nicht so, als wäre es noch direkt.
Über verschiedene NetzeNein — die Geräte müssen nah sein und finden sich über Bluetooth und Peer-to-Peer-WLANJa — beide Seiten müssen nicht im selben Netz sein
IntegritätsprüfungApple dokumentiert das nicht öffentlichJede Datei wird beim Ankommen per sha-256 verglichen; ein Byte daneben und es schlägt fehl
Bleibt eine Kopie zurückNein — es geht direkt zwischen den beiden GerätenBei direkter Verbindung bleibt nichts — die Bytes erreichen uns nie. Über einen Relay wird die Kopie gelöscht, sobald die Gegenseite sie abgeholt hat; ein 24-Stunden-Durchlauf sichert das ab.
Quelloffen und selbst hostbarQuellgeschlossen, im System eingebautNicht quelloffen, kein Self-Hosting — das haben wir nicht

Wann du lieber das andere nimmst

  • Sind beide Geräte von Apple, ist AirDrop schlicht weniger Aufwand — es steckt im System, keine Seite nötig.
  • Ganz ohne Netz — etwa im Flugzeug — klappt AirDrop zur Person nebenan weiterhin, weil es über Bluetooth und Peer-to-Peer-WLAN läuft. Eine browserbasierte Lösung kann das nicht.

So geht es hier

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    Dateien ablegen oder auf „Dateien wählen“ klicken. Ein ganzer Ordner geht auch.

  2. 2

    Ein QR-Code und sechs Ziffern erscheinen. Die andere Person scannt, tippt die Ziffern ein oder öffnet den Link, den du schickst.

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    Sobald die Verbindung steht, läuft die Übertragung. Niemand muss sich anmelden, nichts wird installiert.

Häufige Fragen

Kann ein Windows-PC AirDrop nutzen?

Nein. AirDrop gehört zu Apples Betriebssystemen; unter Windows gibt es die Funktion nicht und auch keine offizielle Fassung. Um Dateien zwischen iPhone und Windows-PC zu bewegen, führt der gangbare Weg über den Browser: Diese Seite am PC öffnen und die Dateien ablegen (oder umgekehrt am iPhone auswählen), dann das andere Gerät den Code scannen oder die sechs Ziffern tippen lassen.

Können ein Android-Handy und ein iPhone einander Dateien schicken?

Mit AirDrop nicht — es erkennt nur Apple-Geräte. Mit dem Browser schon: Diese Seite auf beiden Handys öffnen, auf einem Dateien wählen und den Code holen, auf dem anderen scannen oder tippen, schon läuft es. Fotos, Videos, Dokumente — die Originaldateien, ohne Kompression. Lassen sich HEIC-Fotos vom iPhone unter Android nicht öffnen, kannst du sie vor dem Senden in JPG umwandeln.

Werden Fotos auf dem Weg vom iPhone zum PC komprimiert?

Hier nicht. Unterwegs ist die Originaldatei, und jede wird beim Ankommen gegen einen sha-256-Wert geprüft: Stimmen beide Seiten nicht bis aufs Byte überein, schlägt es fehl. Fotos plattdrücken tun die Messenger — um eigene Bandbreite zu sparen.

AirDrop dreht sich endlos und wird nie fertig — was jetzt?

Typische Ursachen: Bluetooth oder WLAN auf einer Seite aus, die Sichtbarkeit des Empfängers auf «Nur Kontakte» gestellt, oder die Geräte zu weit auseinander. Wenn die Fehlersuche mehr Mühe macht als sie wert ist, nimm einen anderen Weg: Diese Seite auf beiden Geräten öffnen, auf einem einen Code holen und auf dem anderen eintippen. Das läuft über einen völlig anderen Kanal — ohne Bluetooth und ohne Nähe.

Weitere Alternativen

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