Eine WeTransfer-Alternative — nichts wird hochgeladen, also nichts begrenzt und nichts läuft ab
Beide Seiten verbinden sich und senden direkt — Videos mit mehreren Gigabyte oder ein ganzer Materialordner; dafür müssen beide gleichzeitig online sein
Das Modell Hochladen-Link-Herunterladen hat einen echten Vorteil: Beide Seiten müssen nie gleichzeitig online sein. Du schickst und gehst; die andere Person holt es morgen ab. Seine Grenzen stammen aus demselben Modell — die Datei belegt Platz und Bandbreite auf deren Servern, und das kostet echtes Geld, daher Größenlimits, Ablauffristen und Bezahlstufen. Diese drei sind kein Geiz, sie folgen aus dem Entwurf.
QuelleDateien hier ablegen und sofort loslegen Jetzt übertragen
Die Peer-to-Peer-Familie trägt diese Kosten nicht, deshalb gibt es diese drei Grenzen hier schlicht nicht: Die Datei darf beliebig groß sein (begrenzend sind eure Festplatten und eure Zeit, kein Server), du kannst so oft senden, wie du willst, und es gibt kein «läuft in ein paar Tagen ab», weil nirgends eine Kopie darauf wartet abzulaufen.
Der Preis ist ebenso klar: Beide Seiten brauchen die Seite gleichzeitig offen. Kann die andere Person gerade nicht empfangen, passt die Hochladen-und-Link-Familie wirklich besser — das ist keine Höflichkeit, sondern ein Modellunterschied. Der Mittelweg: Dateien erst in die eigene Cloud speichern und einen Freigabelink schicken; diesen Weg bieten wir auch an, aber er gehört zur Familie «die Datei wurde tatsächlich hochgeladen», und wir werden ihn nicht als Peer-to-Peer ausgeben.
Punkt für Punkt
| Kriterium | WeTransfer | TutuDrive Send |
|---|---|---|
| Etwas zu installieren | Nichts zu installieren — es ist eine Webseite | Nichts zu installieren — läuft im Browser |
| Welchen Weg die Daten nehmen | Die ganze Datei wird zuerst auf deren Server geladen; die Gegenseite lädt sie von dort | Direkt von Gerät zu Gerät. Klappt das nicht, schalten wir auf einen Relay um und schreiben das auch hin — wir tun nicht so, als wäre es noch direkt. |
| Über verschiedene Netze | Ja — es ist ein Internetdienst, ein gemeinsames Netz ist nicht nötig | Ja — beide Seiten müssen nicht im selben Netz sein |
| Integritätsprüfung | Öffentlich nicht dokumentiert | Jede Datei wird beim Ankommen per sha-256 verglichen; ein Byte daneben und es schlägt fehl |
| Bleibt eine Kopie zurück | Ja — eine Kopie liegt bis zum Ablauf auf deren Servern | Bei direkter Verbindung bleibt nichts — die Bytes erreichen uns nie. Über einen Relay wird die Kopie gelöscht, sobald die Gegenseite sie abgeholt hat; ein 24-Stunden-Durchlauf sichert das ab. |
| Quelloffen und selbst hostbar | Kommerzieller Dienst mit geschlossenem Code | Nicht quelloffen, kein Self-Hosting — das haben wir nicht |
Wann du lieber das andere nimmst
- Die andere Person ist gerade nicht online, oder du willst senden und gehen: Genau dafür ist die Hochladen-und-Link-Familie gemacht, und der Peer-to-Peer-Ansatz dieser Seite kann das nicht — er braucht beide Seiten gleichzeitig auf der Seite.
- Du schickst dasselbe Paket an viele Leute: Ein Link, den jeder anklicken kann, ist deutlich bequemer, als mit jedem einzeln eine Verbindung aufzubauen.
So geht es hier
- 1
Dateien ablegen oder auf „Dateien wählen“ klicken. Ein ganzer Ordner geht auch.
- 2
Ein QR-Code und sechs Ziffern erscheinen. Die andere Person scannt, tippt die Ziffern ein oder öffnet den Link, den du schickst.
- 3
Sobald die Verbindung steht, läuft die Übertragung. Niemand muss sich anmelden, nichts wird installiert.
Häufige Fragen
Warum gibt es hier kein Größenlimit?
Weil die Dateien nicht über unsere Server laufen, haben wir weder Speicher- noch Bandbreitenkosten — es gibt also nichts, was ein Limit schützen müsste. Die Übertragung läuft in Blöcken als Datenstrom, statt die ganze Datei in den Speicher zu lesen, deshalb sprengt auch ein Video mit mehreren Gigabyte den Browser nicht. Die echte Grenze ist der Plattenplatz und die Zeit auf beiden Seiten.
Geht das, wenn die andere Person noch nicht online ist?
Der Peer-to-Peer-Weg verlangt beide Seiten gleichzeitig online — das gibt das Verfahren vor, und wir reden nicht drum herum. Kann die Person jetzt nicht empfangen, gibt es zwei Möglichkeiten: eine Zeit verabreden und diese Seite gemeinsam öffnen, oder die Dateien in die eigene Cloud speichern und ihr einen Freigabelink schicken, den sie jederzeit abholt. Auch diesen zweiten Weg bieten wir an, aber dann ist die Datei tatsächlich hochgeladen, und die Oberfläche nennt das nicht Peer-to-Peer.
Braucht die empfangende Person ein Konto?
Nein, und du auch nicht. Der Absender meldet sich nicht an, die Empfängerin erst recht nicht — sie scannt einen Code oder tippt sechs Ziffern. Wenn die Aufgabe lautet «schick das meiner Kollegin», gibt es keinen Grund, dass die Kollegin sich erst registrieren müsste. Anmelden lohnt nur, wenn du die Dateien zusätzlich in deiner eigenen Cloud ablegen willst — das ist eine andere Sache.
Habt ihr die Dateien nach der Übertragung noch?
Bei direkter Verbindung erreichen uns die Bytes überhaupt nicht, es gibt also nichts zu behalten oder nicht. Eine temporäre Kopie entsteht nur, wenn keine Direktverbindung zustande kam und du selbst auf «Relay verwenden» geklickt hast — und sie wird in dem Moment gelöscht, in dem die Gegenseite sie abholt; ein 24-Stunden-Durchlauf räumt weg, was niemand geholt hat. Beides ist implementiertes Verhalten, kein Versprechen im Fließtext.